Montag, 21. Oktober 2013

Erlebnistag auf Burg Kriebstein 2013

Wieder einmal erwachten dieses Wochenende Ritter Griebs und die Burg Kriebstein zum Leben und brachten Groß und Klein das Leben auf einer Ritterburg nahe.



Wie letztes Jahr waren auch wir mittendrin, diesmal
mit Wilma. Wer sich noch erinnert: Der Erlebnistag auf Brug Kriebstein war sozusagen der erste Ausflug, den wir als Band unternahmen.
Falls nicht, könnt ihr das hier nachlesen.
Auch in diesem Jahr waren wir natürlich Musiker und begleiteten so dreimal am Tag den Tanzworkshop, der sehr gut besucht war.
Zweimal wurden wir auch zum Fürsten bestellt, um diesen aufzuheitern. In seiner unendlichen Güte und Freigiebigkeit ließ seine Hoheit uns sogar ein paar Goldstücke zukommen, sodass sich dieser Auftrag sehr gelohnt hat.

Doch gab es in diesem Jahr noch zwei weitere Personen, die eine private Kostprobe unseres Könnens bekamen, denn wir feierten Geburtstag und spielten dem Schmied und einem Mitglied der Burgwache ein Ständchen. Als Dankeschön kamen wir in den Genuss eines edlen und wärmenden (und auch ein wenig aufputschenden) Tropfens.

Als der Tag sich dem Ende neigte und der Regen uns auch noch mit seiner Anwesenheit erfreute, tat das unserer Laune natürlich keinen Abbruch und laut trommelnd und rufend beteiligten wir uns an der Revolte gegen den Fürsten, um den Krieg zu beenden. Zwar konnten wir ihn nicht enthronen und eine Volksherrschaft ausrufen, doch mithilfe des Vetter und der Burgherrin höchstpersönlich wurde errungen, dass ein Bote zum Schloss des Feindes ritt
und den Frieden aushandelte.

Alles in allem waren wir bei der Abreise einer Meinung: Es war ein gelungenes Wochenende und wir kommen auf jeden Fall wieder!


Nenya

Mittwoch, 7. August 2013

Die Dohnasche Fehde

Uuuh mea culpa. In letzter Zeit ist so viel neues bei uns passiert und ich hab es versäumt, alles aufzuschreiben... Deswegen hole ich das heute besser mal nach.

Zunächst einmal waren wir vor drei Wochen beim historischen Besiedlungszug in Meißen.Wir sind nicht die ganze Zeit brav mitgelaufen, sondern wurden gebeten, den letzten Abend musikalisch zu begleiten. Mit dabei waren unsere Freunde von Urtrunk Hans und Howie. Deswegen nannten wir uns auch "Jessnes&Friends".
Als wir anreisten, war noch keiner der Besiedler weiter da. Nur das Begrüßungskommitée sozusagen.
Wir lagerten unsere Instrumente im Schatten eines großen Baumes und *hüstel* auf einem Ameisenhaufen. Zunächst wollten wir nochmal üben, aber die Hitze machte uns einen Strich durch die Rechnung, sodass wir bis zur Ankunft der Siedler unter dem Bierzelt saßen und kühle Getränke schlürften.
Von hier hatten wir allerdings einen wunderbaren Blick auf die ankommenden Wagen. Auch während aufgebaut und gegessen wurde, blieben wir erstmal wo wir waren. Erst viel später stellten wir uns mit unseren Siebensachen in den Schatten eines der Wagen und spielten auf. Ein paar Mutige kamen auch in die Sonne, um uns zuzuhören. Außerdem wurden wir von einem Kameramann gefilmt, welcher einen Gesamtmitschnitt des Besiedlungszugs entwickelte.
Nachdem wir mit diesen ersten Auftritt fertig waren, hockten wir uns wieder in den Schatten. Unwesentlich später spielten wir dann ein zweites Mal auf. Da aber diesmal keiner zu uns kam, rückten stattdessen wir näher zu dem Bierzelt.
Das wirkliche Highlight war allerdings abends am Lagerfeuer. Wir spielten noch einmal unser Repertoir (zumindest die schnellen, fetzigen Lieder) komplett durch und Howie und Hans gaben ihrerseits spontan noch ein paar Stückchen zum Besten.
Viel zu schnell war der Abend vorbei. Doch gegen Mitternacht mussten wir die Siedler zurücklassen und fuhren wieder heim. Für uns alle war aber zweifellos klar: Es hat Spaß gemacht!

Das Zweite was ich erzählen muss: Jessnes (& Friends) haben ihr erstes Musikvideo gedreht.   Es handelt von der Dohnaschen Fehde, die sich unteranderem auf Schloss Weesenstein zugetragen hat. Es war kalt, es war anstrengend, aber zum Schluss ist etwas Gutes dabei raus gekommen. Enjoy :)



Nenya

Montag, 15. Juli 2013

Bleiberg in Sachsenburg

Nach langer Zeit gibt es mal wieder was von uns zu berichten. Ganz nebenbei kann ich noch einen Geheimtipp für den nächsten Familienausflug geben :)

In Sachsenburg bei Frankenberg gibt es ein restauriertes, mittelalterliches Dorf, Bleiberg genannt. Wer schon immer mal wissen wollte, wie die Behausungen im Mittelalter aussahen, kommt hier voll auf seine Kosten. Weitere Informationen dazu hier: Bergstadt Bleiberg

Am ersten Juliwochenende findet hier jedes Jahr ein kleiner Heerbann statt. Da dieses Jahr die Tafelmusik fehlte, wurden wir von unserer Freundin Freya von der Schildwolfsippe gefragt, ob wir da nicht spielen könnten.
Als Übernachtungsmöglichkeit stand eine der authentischen Hütten in dem Bergdörfchen in Aussicht.


Trotz dass diese Anfrage sehr kurzfristig und auch kurz vor einem "größeren" Auftritt kam, beschlossen wir, anzunehmen und zu spielen, da wir diese Gelegenheit auch als eine öffentliche Probe nehmen konnten.
 Außerdem war dies der erste Auftritt mit unserem neuen Bandmitglied Manu.

Die Bilder haben wir freundlicherweise auch von der Schildwolfsippe.
Das nächste Mal seht ihr uns übrigens beim Besiedlungszug Nähe Meissen.








Nenya

Montag, 18. März 2013

Jessnes goes Hollywood

Dieses Wochenende war hart. Aber schön und lustig. Jessnes drehte mit zwei Gastmusikern sein erstes Video auf Schloss Weesenstein.

Morgens viertel 10 trafen wir uns alle noch ein wenig verschlafen auf dem Schloss. Das Ziel: Das Video zu unserem Lied "Die Dohna'sche Fehde" vor historischem Hintergrund zu drehen.
Das Wetter war traumhaft. Es war zwar kalt, aber im Gegensatz zum Vortag sonnig, mit einem traumhaftem blauen Himmel.

Davon bekamen wir Anfangs allerdings noch wenig mit, denn zu erst ging es in die Burg. Erst als es schon auf Mittag zuging, mussten wir in Gewandung außerhalb der Burg rumhüpfen und dazu noch Musik machen. Teilweise war das wirklich anstrengend - nicht nur für die klammen Finger, auch für die Instrumente.    Ständig verstimmten sie sich aufs Neue.

Gegen Abend wurde es dann richtig kalt. Auch wenn einige von uns immer wieder betonten, wie warm ihnen doch wäre.. uns anderen war kalt. Eiskalt.

Um 19.00 Uhr war dann alles im Kasten und eine Meute ausgekühlter und hungriger Musiker wackelte zurück zum Aufenthaltsraum, wo wir endlich wieder in unsere warmen Sachen schlüpfen konnten.

Leider muss ich zugeben, dass wir keine Kamera dabei hatten, somit von diesem historischen Tag nur die Videoaufnahmen existieren. Die bekommen wir aber erst zu sehen, wenn das Video endgültig fertig ist. Trotzdem hielt ich es für wichtig, schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf zu geben.

Nenya